PNY Tagesbericht 14-18. Februar 2010
BlueGerbil | 18. Februar 2010 23:4414.02.2010: 115. Kurzmeldung (22:11 Uhr MEZ)
Bering Air teilte soeben mit sie werden nicht kommen weil man andere Flüge durchführen wolle. Na toll. Unser Flug ist seit Mittwoch letzter Woche in Verzug. Habe interveniert. Mal sehen ob das Management von Bering Air einlenkt.
15.02.2010: 116. Kurzmeldung (11:44 Uhr MEZ)
Definitiv kein Flug heute. Bering Air hat abgelehnt - also wieder Prinzip Hoffnung dass es dann morgen wird. Krass. Ich denke grundsätzlich ist das für diese besondere Region der Erde eines der Hauptprobleme. Jeglicher Transport ist entweder wetterabhängig, extrem aufwendig, teilweise lebensgefährlich oder spektakulär. Aktuell planen wir am Freitag, spätestens Samstag aufzubrechen. Haben heute weiterrepariert und vorbereitet.
16.02.2010: 117. Kurzmeldung (00:13 Uhr MEZ)
Kaum zu glauben. Soeben erhielten wir die Nachricht, dass der Flug mit unseren Ersatzteilen Nome verlassen hat und in ca. 1 Stunde hier sein wird. Victor ist auf dem Weg zum Flughafen um alles zu regeln. Jefgeny hilft. Rudi und ich schrauben in Ruhe weiter.
Endlich! Mal sehen ob alles dabei ist was wir brauchen.
16.02.2010: 118. Kurzmeldung (05:20 Uhr MEZ)
Gelandet!!! Phuuuuuu.
Alles wird gerade kontrolliert, dann verzollt, dann in die Werkstatt gebracht.
Bin gespannt ob wir mit den Dingen die Autos wieder flott bekommen.
18.02.2010: 119. Kurzmeldung (12:53 Uhr MEZ)
Wir arbeiten wir mit Hochdruck an den Wagen. Könnte es denn anders sein? Derzeit planen wir am Samstag oder Sonntag aufzubrechen. Wir wollen zunächst Novoe Chaplino erreichen, dann - nach kurzem Stopp dort - den längsten Eistest auf Meereis (rund 60 km entlang der Küste) mit Ziel Janrakinnot in Angriff nehmen.
Dazu werden die auf Einachsbetrieb umgebauten Anhänger mit 25-Meter-Seilen hinter den Wagen hergezogen um zu hohe Belastungen des Eises und damit ein Einbrechen zu verhindern.Wilde Geschichten werden hier über diesen insgesamt rund 80 km langen Abschnitt erzählt (versunkene Fahrzeuge, Nalid Eis ohne Ende, etc.).
Eine besondere Tücke auf diesem Abschnitt sind die Wasserfelder. Diese bilden sich an bestimmten Stellen auf dem Eis und werden von Schnee überdeckt. Die Wind- und Temperaturverhältnisse sorgen dafür, dass die Schneeoberfläche gefriert (allerdings Schneeoptik behält), der Schnee und das Wasser darunter aber nicht. Eine tückische, optisch glatte Fläche bildet sich, die beim Befahren jedoch einbricht. Wir hoffen nicht in eine solche Falle zu geraten.
Categories: Extrem Events

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