Archive for the 'Allgemein' category

Frohes neues Jahr!

BlueGerbil | 1. Januar 2012 00:08

2012

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Natürlich ein Muss für Murmeltier- und iPhone-Fans!

BlueGerbil | 21. Dezember 2010 13:21

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Aber Vorsicht! Der kleine Nager kann verdammt zornig werden.


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Impressionen der Abenteuer Allrad Messe

BlueGerbil | 9. Juni 2010 09:43

Auch dieses Jahr waren wir an Fronleichnam wieder auf der Abenteuer Allrad Messe in Bad Kissingen - dieses Jahr am Stand von Global Offroad und SuperVision Europe.

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PNY Tagesbericht 16.-18. März 2010

BlueGerbil | 18. März 2010 12:40
16.03.2010: 165. Kurzmeldung (22:30 Uhr MEZ)

4 Uhr. Haben 4,5 Stunden geschaufelt nur für den Ausstieg aus dem Canyon. Zwölf Tonnen Schnee umgelagert. ;-) Hang begradigt. Plackerei satt auf dem berüchtigten Zahnfleisch.

Noch ca. 60 km. Schlafen jetzt ne Mütze voll.

8 Uhr. Sonnenschein weckt uns, nur um uns in schönstem Licht den nächsten fiesen Hang vor uns zu zeigen – nein, das gibt‘s doch nicht.

Doppelt so lang wie der von gestern Nacht und genauso steil - oh man!

16.03.2010: 166. Kurzmeldung (22:50 Uhr MEZ)

Wie geil ist das denn?

Wir fuhren einfach rauf!

Dann nach ca. 1,5 km stehen wir jetzt bei Position N 65°57.574 / W 170°33.869 unterhalb einer Anhöhe schräg in einem Hang mit Kurs Nord. Es ist schönster Sonnenschein und rechts von uns öffnete sich eben zwischen zwei Bergen der wunderbare Blick auf die Beringstraße mit Radmanov Island (Big Diomende) genau in der Mitte. Der Hang in dem wir stehen fällt bis zur Beringstraße flach ab und geht direkt in Eis über. Warum biegen wir nicht einfach hier ab?

Links von uns deutliche Spuren von Wölfen. Ein Traum von Bild in einer traumhaften Landschaft.

17.03.2010: 167. Kurzmeldung (03:30 Uhr MEZ)

Haben weiteren Pass in Angriff genommen. Hängen aktuell seit drei Stunden kurz unter der Passhöhe. Schaufeln mit Sandblechen, abhängen, anhängen. Volles Programm. Dazu: F2 dreht nur noch bis 4000 1/min, F1 Motor nur noch bis 2500 1/min, danach ruckeln und absterben. Nehmen an Dreck im Tank.

Noch 40 km

17.03.2010: 168. Kurzmeldung (06:09 Uhr MEZ)

Nach insgesamt sechs Stunden haben wir eben die Passhöhe erreicht. Der Blick, der sich uns nun bietet ist gigantisch. Wir sehen in der Ferne das Ende Russlands, das Ende Asiens. Am Horizont liegen die letzten Berge vor der Beringstraße. Zum ersten Mal sehe ich also das Ende der Asienfahrt.

Hinter uns geht die Sonne unter und taucht alles in ein Meer aus rot/orangener Farbe. Laut Karte noch ca. 30 km und ein Pass.

Aktuelle Position: N 66°00.786 / W 170°26.039

17.03.2010: 169. Kurzmeldung (10:53 Uhr MEZ)

Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen. Laut Wettervorhersage werden wir morgen, Donnerstag, gegen Mittag von einem Sturm getroffen. Dieser bringt auch Schnee. Kämpfen gegen die Müdigkeit. Stehen aktuell in Flussbett bei N 66°01.777 / W 170°17.780

F1 ist nach vielen Anläufen den Hang hoch. Jetzt die Trailer und F2. Können nur winchen über 100 m.

Wind setzt langsam ein. Erste Böen treffen uns schon und lassen Schnee aufwirbeln. Hoffentlich schaffen wir es und stehen nicht noch Tage im Sturm. Noch ca. 22 km.

17.03.2010: 170. Kurzmeldung (19:46 Uhr MEZ)

Mussten gestern Nacht gegen 2 Uhr stoppen. Waren stehend okay. Ich konnte die Augen kaum mehr aufhalten. Vor allem nachdem wir nach fünf Stunden winchen und schaufeln den Flussausstig geschafft hatten.

Wir vereinbarten 30 min. schlafen, dann weiter. Leider schlief die “Nachtwache”, die wach bleiben sollte selbst ein, nachdem sie (nach eigenen Angaben ;-)) x-mal versuchte mich zu wecken.

Wie auch immer… Eben (6 Uhr) wachten wir auf. Es ist …

Traumwetter und… gerade beginnt die Sonne hinter den letzten russischen Bergen aufzugehen. Als steigt sie aus dem Beringmeer.

Wir sehen das Ende des Kontinents, die Beringstraße, Eis, Radmanov Island - klasse.

Werden jetzt noch frühstücken.

17.03.2010: 171. Kurzmeldung (21:47 Uhr MEZ)

Schon etwas bizarr. Von unserer aktuellen Position aus (N 66°02.949 / W 170°08.608) können wir zum ersten Mal “das echte Gestern” sehen (little Diomede / Alaska).

Sieht aus wie heute, aber das kann ja keiner wissen. ;-)

Noch ca. 17 km.

17.03.2010: 172. Kurzmeldung (23:10 Uhr MEZ)

8.47 Uhr. Erster Sichtkontakt mit Uelen. Am Horizont sahen wir für einen kurzen Augenblick die Häuser Uelens.

Noch 14 km.

18.03.2010: 173. Kurzmeldung (00:08 Uhr MEZ)

10.45 Uhr. Doch Wettlauf auf den allerletzten Metern. Das gibt es einfach nicht. Der für die Mittagszeit angekündigte Sturm schickt Boten um Boten. Der Wind nimmt zu, Wolken werfen Schatten. Bedrohlich kommen sie von allen Seiten, scheinen uns zu umzingeln. Sie scheinen immer tiefer zu kommen, wir “drücken” uns an den Boden, versuchen drunter durch zu flutschen, nicht eingeschlossen zu werden. es sind Schneewolken. Der Blizzard erwartet uns. Vereinzelt lässt er es schon schneien. Er droht uns wie es scheint.

Position: 66°05.036 / W 170°00.475

Noch 8 km.

18.03.2010: 174. Kurzmeldung (01:26 Uhr MEZ)

12.30 Uhr. 6 km vor Uelen. Der Blizzard beginnt. Noch 40 m Sicht.

18.03.2010: 174. Kurzmeldung (05:05 Uhr MEZ)

Welch eine Begrüßung, welch eine Begrüßung. Viele kamen, lachten, freuten sich mit uns. Die Autos erhielten die Unterschriften von mindestens allen Kindern aus Uelen ;-) und vielen anderen. Direkt wurde Lavrentia informiert dass wir angekommen sind.

Unsere Unterkunft wurde auch schon gesichert. Wir haben ein kleines Zimmer in einem Haus, das einer Bekannten von Victor gehört.

Das Team wird nun ein wenig rasten, dann so bald als möglich die Reparatur der Fahrzeuge in Angriff nehmen und Vorbereitungen für die Beringstraße treffen.

18.03.2010: 175. Kurzmeldung (09:41 Uhr MEZ)

20 Uhr. Haben Trailer vor Haus geparkt, für Autos eine Box gefunden, etwas Warmes gegessen. Gehen jetzt schlafen. Für morgen haben wir schon eine Einladung in die Schule zum Vortrag. Müssen außerdem verschiedene Behördengänge erledigen, etc.

Danke an Russland

Ich zögerte bis zuletzt, ABER es sieht so aus als ob uns das Ankommen vergönnt wäre. Noch 2 km.

An diesem Tag, dem Tag an dem wir das Ende Russlands und damit das Ende Asiens erreichen werden, möchte ich zunächst einen Dank an Russland schreiben:

“Persönlich und stellvertretend für alle, die bisher dabei waren und für alle, die dabei sein werden, verbeuge ich mich heute tief vor den Menschen Russlands und ich danke der Regierung/Administration dieses Landes. Danke dass Sie alle der Expedition „Paris / New York – Transcontinental“ die Ehre zuteilwerden ließen Ihr Land so zu durchfahren und derart viele unglaubliche Erlebnisse zu sammeln. Ich werde nicht vergessen was Sie der PNY-Expedition ermöglichten. Es ist das große Herz Russlands, das eine derartige Gastfreundschaft zu geben vermag, wie ich sie sonst noch nirgends auf der Welt fand. Es ist die russische Tradition, die Kultur, die Menschen, die alle Achtung, Respekt und Ansehen verdienen.

Es ist eine besondere, eine außergewöhnlich bedeutende Kultur.”

Danke.

Matthias Jeschke

Danke an Uelen

Im Moment sind es Sprachfetzen, Wörter, halbe Sätze oder auch mal ganze Formulierungen, die mir durch den Kopf schießen.

Es ist Zeit geworden für ein paar Gedanken – heute.

Im Radio meines Wagens laufen Lieder, die mich seit Jahren begleiten. Es ist angenehm warm im Wagen, die Gedanken schweifen.

Ab und zu nur werde ich an daran erinnert wie unbedeutend die paar Millimeter Blech und Glas um uns herum sind, die - wenn die Motoren nicht laufen würden - den bis zu 75° Temperaturunterschied, den wir schon hatten nur für Minuten halten könnten.

Es gibt sicher Viele, die das was wir machen für sinnlos erachten. Es wird Menschen geben, die uns belächeln und es gibt sicher Menschen, die wir/ich verärgerte(n) während der Fahrt bis Uelen.

Das kann sein und ich möchte mich hiermit bei denen, die wir wissend oder unwissend verärgerten entschuldigen, stellvertretend und persönlich.

Ob wir bei dem anstehenden Versuch der Beringstraßenüberquerung scheitern werden oder nicht, ob man uns verteufeln wird oder nicht, ob man über uns/mich lachen wird oder nicht, eines haben wir in jedem Fall erreicht: viele Menschen lernten einander kennen, leisteten außergewöhnliches und waren Teil einer besonderen Fahrt. Diese Kontakte, Treffen, Gespräche, etc. haben Erinnerungen hinterlassen, bei jedem Einzelnen. Und wenn es nur ein ganz kleines bisschen geprägt hat, etwas ist hängen geblieben - ein Stück Verbindung der unterschiedlichsten Kulturen auf dem langen Weg an das Ende Asiens.

Es ist ein Verdienst aller Menschen ab Paris, es ist eine Fahrt Aller, die dabei waren oder mithalfen, persönlich oder in Gedanken, aktiv oder passiv. Ich hoffe jedem Einzelnen von Ihnen bisher das Gefühl der Dankbarkeit gegeben zu haben. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, so möchte ich bitten auch dies zu entschuldigen und hole das hiermit nochmals ausdrücklich nach.

Es sind kleine, große, außergewöhnliche und unglaubliche Leistungen, die die unterschiedlichsten Menschen dieser Fahrt zuteilwerden ließen.

Ich kann alle denen das Projekt bis hierher dank schuldet nicht aufzählen, es sind zu viele. Aber ich möchte stellvertretend für alle, die Außergewöhnliches beitrugen, die Geschichte eines kleinen Jungen erzählen:

Er kam in einem Dorf, das wir durchfuhren, auf mich zu. Er war dick vermummt mit seiner Mutter von irgendwo durch die Kälte gelaufen um uns zu treffen. Als er an meinem Wagen ankam, streckte er mir seine Hand entgegen und als ich richtig hinsah, sie greifen wollte um sie zu schütteln und ihm hallo zu sagen, bemerkte ich dass er mir nicht seine Hand geben, sondern ein Geschenk machen wollte. In seinem dicken Handschuh lag ein kleiner Talisman.

Er wollte mir Glück schenken.

Dieser kleine Mann, der dabei bis über beide Ohren zu strahlen schien, schenkte der Expedition und mir ein Stück Glück. Wie glücklich ich über diesen Moment war wird er evtl. nie erfahren, aber wie außergewöhnlich seine Leistung war, sollen andere wissen.

Denn aus dem Blick eines Kindes zu warten bis Fremde kommen, mit Autos, die man bestaunen oder vor denen man Angst haben kann, dann dick angezogen durch die klirrende Kälte zu stapfen, auf einen wildfremden Mann zuzugehen, ihn anzulachen und ihm, der nichts, aber auch gar nichts für ihn getan hatte zu beschenken, das ist außergewöhnlich. Er wusste nicht dass ich zwei Söhne habe, die mich viel zu lange nicht sahen und wie sehr ich jeden Tag an sie denke, sie vermisse. Er wusste nicht welche kraft ich aus seiner Handlung, die er mir zuteilwerden lies ziehen konnte um durchzuhalten, aber er hatte einen besonderen Beitrag geleistet, als ich mich zu ihm beugte und das Geschenk dankend annahm.

So bedeutend wie die Leistung dieses kleinen Jungen war, so haben viele, viele, viele, viele Erwachsene Dinge getan, die bewegten, die erfreuten, die halfen, die Brücken bauten, die verbanden, die Grenzen verschwinden ließen und Hindernisse überwanden.

Ich danke Ihnen/euch allen.

Herzlichst, Matthias Jeschke

P.S.: Aktuelle Position beider Fahrzeuge und Trailer seit 13:45 Uhr: N 66°09.017 / W 160°49.931 = 200 m vor Uelen. Uns ist nicht bekannt, dass je zuvor ein anderes Fahrzeug aus Paris kommend, aus eigener Kraft und über die Südroute - noch dazu mit Anhängern - Uelen erreichte.

Aktuelle Bilder gibt es unter http://www.facebook.com/album.php?aid=154225&id=41595873841&ref=mf

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PNY Tagesbericht 2.-4. März 2010

BlueGerbil | 4. März 2010 20:47
02.03.2010: 137. Kurzmeldung (21:45 Uhr MEZ)

Übel, übel.
Gestern Abend stellten wir fest dass am F1 nach einem Knacken hinten links vier von fünf Stehbolzen abgerissen waren. Bei genauerer Betrachtung waren die rechten dann auch lose und die am F2 auch. Alle Bolzen hatten sich in den Spurverbreiterungen gelockert, waren ausgebrochen. Die brauchen wir aber, weil die Herstellerfirma, die ursprüngliche Umbaufirma, die Beadlockschlauchlöcher falsch in die Felgen gebohrt hat. Das mit Reifen runter und rauf im Schnee, mit Umbau Reserverad, etc. bescherte uns 12 Stunden Arbeit unter härtesten Bedingungen. Denn gegen 19 Uhr setzte ein Blizzard ein. Übel, übel, übel.
Dazu kam plötzlich ein Gestank im F1, der wie faule Eier roch. Wir räumten das ganze Auto aus (ihr macht euch kein Bild davon wie heftig das unter den Bedingungen ist), Schnee im/unter/über/am Auto, in den Kleidern, im Equipment, alles alles voll mit Schnee. Schließlich fanden wir, dass die hintere rechte Batterie einen inneren Kurzschluss hatte, extrem heiß war und zu platzen drohte. Wir bauten sie aus.
Kann grad nicht mehr schreiben. Wir sind fix und fertig. Um uns herum tobt weiter der Sturm aber wir sind jetzt abfahrbereit. Draußen ist es kaum auszuhalten. Manche hatten mit beginnenden Erfrierungen im Gesicht und an den Händen zu kämpfen. Wir passten gegenseitig auf dass keine großen ungeschützten Stellen da waren und hatten alles an Schutzkleidung an was geht.

Hoffen weiter zu kommen. Schneeverwehungen binnen Minuten. Krass.

03.03.2010: 138. Kurzmeldung (06:26 Uhr MEZ)

11 Uhr. Fahren seit einiger Zeit bei einer Sicht von 5-10 Meter. Nur das GPS navigiert.
Aber wir müssen weiter. Der Blizzard jetzt ist nur der Vorgeschmack auf die beiden Orkantiefs, die in spätestens zwei Tagen beginnen hintereinander auf uns zu treffen. Wir versuchen einen alten Vestichottrack zu halten. Derzeit haben wir 1.300 l Kraftstoff und Verpflegung für 14 Tage an Bord um rein rechnerisch Stürme mit laufenden Motoren bis zu 14 Tagen in der Tundra zu überstehen. Plus absolute Notreserve vier Tage ausschließlich Innenraumheizung durch Webasto. Danach wird es nur sehr schwer werden weiter zu kommen, weil die Tiefs Schnee bringen.
Das Team ist wohl auf und stark. Keine bleibenden Schäden von Froststellen. Alle Erfrierungen aufgetaut und Gefühl zurück.

16 Uhr. Nichts geht mehr gerade. Sicht null. Heftiger Blizzard. Keine Möglichkeit weiter zu fahren. Haben beide Wagen parallel gestellt, einen Zeltschutz vorne um die Wagen gebaut um die Motoren etwas zu schützen.
Werden jetzt etwas essen und uns dann hinlegen. Hoffentlich lässt der Sturm in der Nacht nach, dann brechen wir wieder auf.

Im Moment befinden wir uns ca. 60 km vor Lorino bei N 65°09.595 / W 172°12.403.
Das Iridium funktioniert. Wir sind per Telefon, Fax und E-Mail erreichbar. Alles okay. Hoffentlich stecken wir hier nicht ewig fest.

03.03.2010: 139. Kurzmeldung (19:16 Uhr MEZ)

4 Uhr. Es stürmt immer noch wie verrückt. Die Schneewehen um uns herum sind mittlerweile wie eine Sandburg. Eisige Kälte ohne Windberücksichtigung -30°C. Bei dem Wind dürfte das locker -40°C oder mehr bedeuten. Die Handschuhe können wir jedenfalls nur für ein paar Sekunden ausziehen. Mussten eben unter Anderem nachtanken und die Luftansaugstutzen mit Stoff umwickeln. Letzteres weil ansonsten Schnee eindringt und das schlecht für Motor und Heizsystem ist. Die Aktion ist krass bei den Gegebenheiten. Binnen Sekunden bist du voll von umher wirbelndem Schnee; an den Augenwimpern bilden sich Eiszapfen als wollten sie bis zum Kinn wachsen.
Unmittelbar als wir ausstiegen bemerkte ich einen Geruch nach Verschmortem. Sofort fingen wir alle an zu suchen. Ich erinnerte mich an Jakutsk, wo wir ebenfalls in einen starken Blizzard gerieten und Eis die Lüftermotoren blockierte und der Lüftermotor durchbrannte. Dasselbe war jetzt wieder der Fall als wir die Motorhaube von F2 öffneten. F2 hat somit wieder Arbeit für uns bevor wir weiterfahren können.
Haben die Autos jedoch erst mal weiter eingegraben; untenrum mehr oder weniger dicht gemacht mit Schnee. Das wird kein Spaß beim Ausschaufeln. Kerle, Kerle.
Fahrzeuge laufen ansonsten, auch wenn sie nicht dicht sind (bei derart heftigem Schneesturm dringt Schnee durch die Ritzen/Dichtungen - ist wie in der Wüste, der Sand findet auch überall seinen Weg).

Ansonsten ist das Team wohl auf, alles ok.
Position unverändert: N 65°09.594 / W 172°12.404

04.03.2010: 140. Kurzmeldung (08:31 Uhr MEZ)

Gefangen im Blizzard harren wir der Dinge.
Das ist nicht wirklich schön und braucht Nerven. Der Sturm reißt an den Wagen, dem Schutz, den Aufbauten. Wir sehen fast nichts, die Kleidung ist nass, teilweise vereist, die Füße kalt, der Innenraum zum umziehen mit dicker Kleidung eher klein und wer denkt „Na ja, die liegen jetzt faul seit über 30 Stunden im Auto rum“, weit gefehlt.
Zuerst stieg die Temperatur bei F2 an, der ja aktuell ohne Lüfter ist, da wir die Reparatur bei dem Sturm nicht durchführen konnten. Dann streikten nacheinander die Innenraumventilatoren beider Wagen, was echt ärgerlich war, denn dann fehlt F2 die letzte Kühlungsmöglichkeit für den Motor und im F1 wird es auch saukalt.
Nachdem wir die Handschuhfächer ausgebaut hatten, fanden wir raus, dass die Ventilatoren - trotz dass wir die Lufteinlässe komplett mit Stoff verschlossen haben - bis oben mit Schnee voll standen. Dadurch gelangt Schnee und Eis in die Ventilatoren und droht diese zu blockieren. Ich begann gerade damit mir gedanklich einzelne Gelenke auszukugeln um anschließend akrobatisch vom Fahrersitz über Victor, den Beifahrersitz und zwischen allen Computern, etc. hindurch kopfüber in den Beifahrerfußraum zu tauchen, dann während mir das Blut ins Hirn strömt den Ventilator von unten auszubauen, als Victor eine gute Idee hatte.
Da es zwischenzeitlich saukalt im Auto war (Lüfter war ja aus), hatten wir die Webasto Standheizung zugeschaltet. Das Ding bollert ohne Ende Hitze raus und ist dermaßen genial, dass wir mit zwei Heizschlauchverlängerungen (die hatte ich zur Sicherheit nach Egvekinot mitgebracht) und der Idee von Victor die heiße Luft so umlenkten, dass wir den Luftstrahl direkt auf die Heizungseinheit im Armaturenbrett lenkten. So taute das Eis binnen Minuten und wir haben wieder Lüfterfunktion, die Heizung geht. Die Motortemperatur am F2 lässt sich so steuern nachdem wir die Reparaturmethode auch am zweiten Fahrzeug anwendeten.
Mittlerweile nehmen wir den Heißluftstrahl der Webasto auch zum Wasser anwärmen. Es kocht zwar nicht, wird aber richtig heiß. Genial.
Ansonsten ist da immer die Angst dass das nächste Bauteil diese Extreme nicht aushält. Die Schneewehen türmen sich, F2 müssen wir rechts alle paar Stunden wieder freischaufeln, weil sonst die Türen nicht mehr aufgehen. Wir kratzen das Eis und den Schnee innen von den Türen, verrenken uns die Füße um sie an den Luftaustritten oben zu wärmen, da unten zu schwach und der Fußraum um null Grad usw. Also nichts für schwache Nerven. [/quote]

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Frohe Weihnachten allen Lesern!

BlueGerbil | 24. Dezember 2009 07:58

LISKA.DE wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

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Weihnachtsfeier 2009

BlueGerbil | 20. Dezember 2009 17:05

Im “chez Tollus” fand die diesjährige Weihnachtsfeier von LaserConnect statt - schee war´s mal wieder! Und Fotos gibts auch, einfach auf den jungen Mann mit den Hörnern klicken, dann geht´s zur Slideshow.


LaserConnect Weihnachtsfeier 18.12.2009

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Ein ausgefüllter Tag…

BlueGerbil | 15. November 2009 12:03

…war der gestrige Samstag - früh morgens fuhr ich erst zu Randy, um an der Sitzhalterung von BlackGerbil herumzudoktern - wir kamen ein Stück weiter, aber da müssen wir nochmal dran.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Muttern ging´s heimwärts und weiter nach Darmstadt. Dort grasten wir die Caches Zum tänzelnden Pony, Hochmotivierte Geburtstagsgrüße und Kunstliebhaber-Cache #2 ab, bevor wir uns auf den Weg ins Loop 5 machten - unser erster Besuch im neuen Einkaufs-Center in Weiterstadt. Was soll ich sagen? Ich als Shopping-Muffel war angenehm überrascht, ein wenig erinnerte es uns an die großen Shopping-Malls in Portugal bzw. in den Emiraten. Auf jeden Fall ein angenehmer Kontrast zum ätzenden Hessen Center. Ehrensache, das der auf dem obersten Parkdeck verstecke Cache Schleife 4+1 schnell gehoben wurde.

Blick vom Loop 5 auf die Autobahn A5

Nachdem wir uns mit Herrn Fasan und der liebsten Leserin getroffen hatten, ging´s nach kurzem Schaufensterbummel an die Nahrungsaufnahme. Ich mußte natürlich die lokale Best Worscht in Town Filiale heimsuchen, es wurde bei mir eine B+ Worscht im Monats-Style Jalapeno-Cheese, während Renate eine Classic-A Wurst verputzte. Lecker, wie immer! Und beim nächsten Mal nehme ich doch wohl wieder eine C-Worscht.

Renate mit den Best Werscht in Town

Im Loop 5

Wohl gesättigt machten wir uns auf den Weg nach Biebesheim, wo wir uns mit Barbara und Renates Arbeitskollegen trafen - Anlaß war ein Auftritt von Bernhard Hoëcker mit seinem aktuellen Bühnenprogramm “WikiHoëcker“. Was haben wir gelacht! Und jetzt weiß Meister Hoëcker auch, wie der höchste anfahrbare Punkt der Alpen heißt - und wer den Artikel geschrieben hat :-)

Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoëcker

Nach der Show hatten wir beim Bier in der benachbarten Kneipe noch Gelegenheit, mit Bernhard zu plaudern - so von GPS-Fetischist zu GPS-Fetischist. Das Angebot, noch auf ein paar schnelle Tupperdosen mitzukommen, schlug er im Hinblick auf die Uhrzeit aber aus - so das wir uns dann alleine auf den Heimweg machten und noch insgesamt 9 Caches abgrasten und eine verletzte Stockenten-Dame retteten.

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Voran…

BlueGerbil | 10. November 2009 17:08

…geht´s mit unserem aktuellen privaten Projekt “Die Gerbil-Höhle soll schöner werden” - Bad und Flur werden renoviert, mit Asbest ummantelte Steigleitungen getauscht, die Badewanne durch eine schöne große Dusche (im Rahmen unseres kleinen Bades) ersetzt und noch vieles mehr.

Ein paar Bilder vom aktuellen Stand (und immer mal wieder aktualisiert) gibt´s unter www.liska.de/bilder/bad09

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Mein jährlicher Aufreger

BlueGerbil | 1. September 2009 12:01

Leise brummt der Ventilator und schaufelt Luft über die Schreibtische. Die kleine, mobile Klimaanlage im Büro schnurrt, die Klimaanlage bei der Servern schafft auf Hochtouren. Das Thermometer zeigt 31° Celsius - es ist Spätsommer.

Der Morgen war frisch und klar, aber mittlerweile strahlt die Sonne wieder vom stahlblauen Himmel. Ein paar weiße Wölkchen wirken wie zur Deko aufgemalt. In der Stadt hübsche Frauen in kurzen Röcken, nachmittags Kinder auf dem Weg ins Freibad, die stufenlos regelbare 4 Kanal Klimaanlage (vulgo Fenster) fächelt dem Gerbil frische Luft in den Jeep, Kid Rock rockt beschwingt “All summer long” aus dem Radio - es ist Spätsommer.

Ein schöner Sommerurlaub liegt hinter einem, ein kurzer Ausflug in den Süden mit Freunden steht in wenigen Tagen bevor – es ist Spätsommer, genauer gesagt Anfang September. Man ist zufrieden, wenn man aus dem Fenster und über die beiden ersten Jahresdrittel blickt.

Doch dann bricht der Terror in seiner ganzen nasskalt-matschigen Schneepampengestalt über das beschriebene Idyll herein: Zuerst ist´s ein Schreiben des Werbemittelversenders – Adventskalender will er an den Mann bringen – flüstert verschwörerisch was von Lieferdauer und ausreichender Vorlaufzeit.

Im ersten Augenblick hält man es für einen schlechten Scherz, für einen Druckfehler oder auch für punktuellen Wahnsinn. Aber dann ereilt einen die zweite Angriffswelle: Der lokale Supermarkt hat sich ebenfalls auf die Seite der Wahnsinnigen geschlagen, hat seine Seele für ein paar Silberlinge an die kalte Jahreszeit verkauft und wirbt mit Lebkuchen und Stollen um die Gunst des sommerlich gelaunten Käufers.

Während diesem der Sinn steht nach reifen Pfirsichen, frischen Wassermelonen, einem leichten Putensteak vom Grill mit Orangen-Mango-Chutney und einem Schöfferhofer Grape wird er unvorbereitet von einer hinterhältigen Attacke von schwerem Gebäck, dubiosen winterlichen Teesorten und den Gedanken an Glühwein und Weihnachtsmarkt überrollt. Ja, und die Skier, die müßten auch gewachst werden vor der Wintersaison. Wo sind eigentlich die Schneeketten? Haben wir noch Streusalz im Haus?

Ja spinnen die denn alle? Ich mag Stollen, ich mag Glühwein, ich mag den Weihnachtsmarkt, ich mag Jeep-Touren durch den verschneiten Odenwald und ich mag mir auch gerne Gedanken machen über ein tolles Weihnachtsmenü. Aber doch nicht im Spätsommer, ihr Marketing-Vollpfosten!

Ihr gehört verklagt wegen seelischer Grausamkeit, aus der Stadt gejagt und dort geteert, gefedert und mit Lebkuchen vom Vorjahr gesteinigt. Eure Büros sollte man niederbrennen und Streusalz in den Boden einpfügen wie einst zu Troja, auf das dort nie wieder so ein Unsinn entspringe.

Sollten es einige von den Vollpfosten überleben: Gerne dürft ihr mir ab Ende November in den Läden all die genannten Leckereien anbieten, ich werde sie gerne kaufen. Alles zu seiner Zeit!

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Ungewöhnlich ist´s…

BlueGerbil | 25. August 2009 23:45

…auf LISKA.DE etwas über die Marke Landrover und deren Geländewagen zu lesen. Ungewöhnlich ist´s aber auch, wenn jemand so kompromißlos einen Traum realisiert, wie es einer meiner Bekannten, Thomas Bell, getan hat. Davor ziehe ich meinen Hut! Seht selbst…

Thomas hatte den Traum, einen offroad- und wüstentauglichen, klassischen Roadster zu bauen - nach mehr als 3500 Arbeitsstunden eines renomierten Oldtimer-Restaurationsbetriebs ist das erste Exemplar des Bell-Aurens Longnose nun fertig und wurde am Samstag der Öffentlichkeit präsentiert. Auf Basis alter Landrover Chasis wird mit grenzenloser Akribie ein “Offroadster” gebaut, teilweise nach Wunsch des Kunden individualisiert (es sollen bis zu 1500 PS starke Motoren zum Einsatz kommen), aber stets mit der namensgebenden, endlosen Motorhaube versehen.

Franz Brenken war so freundlich, mir seine Bilder zur Verfügung zu stellen - dafür vielen Dank, lieber Mauli!

  • Herstellerseite
  • Bericht in der Classic Driver

  • Bell-Aurens Longnose
    Thomas Bell und sein Geschäftspartner Holger Kalvelage

    Bell-Aurens Longnose
    Der Longnose

    Bell-Aurens Longnose
    Detailansicht

    Bell-Aurens Longnose
    Die erste öffentliche Ausfahrt

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    Immer wieder schön…

    BlueGerbil | 30. Juli 2009 17:13





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    Happy Independance Day!

    BlueGerbil | 4. Juli 2009 10:43

    Das Bild, das sich aus 140 Jeeps zusammensetzt, entstand übrigens anläßlich des 11.Jeep Camp im September 2005 in Pocono Mountains. Hintergrund hierzu war das National Anthem Project.

    Link: Bericht hierzu auf Rockkrawler.com

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    Die 4Wheel Fun…

    BlueGerbil | 30. Juni 2009 16:21

    …wird eingestellt - damit ist der Markt der deutschen Offroad-Printmedien wieder geschrumpft. Auch wenn sich die 4Wheel Fun natürlich primär am Mainstream orientierte, waren auch des öfteren sehr lesenswerte Artikel drin. Nach der neu am Markt erschienen “Allradler” war´s die beste Publikation am deutschen Markt. Schade drum!

    Die Geschäftsführung der Motor Presse Stuttgart (www.motorpresse.de) hat entschieden, das bisher monatlich in Berlin produzierte Geländewagen-Magazin 4Wheel Fun nach Schließung des Standorts mangels wirtschaftlicher Perspektiven nicht weiterzuführen. Der Verlag behält jedoch die vollständigen Markenrechte, um das Allrad-Portal www.4wheelfun.de inhaltlich zu stärken und zu erweitern.
    Die Produktion von 4wheelfun.de übernimmt die Online-Unit der zentralen Autoredaktion der Motor Presse in Stuttgart unter der kaufmännischen Leitung von Tim Ramms und der redaktionellen Führung von Harald Hamprecht. „4wheelfun.de ist und bleibt der wichtigste Treffpunkt der Allrad-Community im Internet. Wir werden den typischen Community-Gedanken erhalten und weiter ausbauen“, verspricht Redaktionsleiter Hamprecht. 4wheelfun.de war in diesem Bereich das erste journalistische Portal, in dem die User gleichberechtigt mit den Redakteuren die Inhalte erarbeiten. Redaktionelle Inhalte und Userbeiträge wie Termine, Clubnachrichten oder Reiseberichte werden zwar unterschiedlich gekennzeichnet, aber in ihrer jeweiligen Rubrik gemeinsam veröffentlicht. Zusätzlich bietet 4wheelfun.de auch künftig den Zugriff auf umfangreichen Datenbanken mit Testergebnissen und Informationen über Allradfahrzeuge.

    Kontakt:
    Motor Presse Stuttgart
    Stefan Braunschweig
    Leiter Unternehmenskommunikation
    Leuschnerstraße 1
    70174 Stuttgart
    Tel.: +49 711 182 1289
    Mobil: +49 176 11182089
    sbraunschweig@motorpresse.de

    Die Motor Presse Stuttgart (www.motorpresse.de) ist der größte Special Interest-Zeitschriftenverlag in Europa mit Beteiligungsgesellschaften in 16 Ländern rund um die Welt. Die Gruppe publiziert mehr als 150 Zeitschriften, darunter auto motor und sport, MOTORRAD, Men’s Health, Mountain Bike und viele andere Special Interest-Medien in den Themenfeldern Auto, Motorrad, Luft- und Raumfahrt, Lifestyle, Sport und Freizeit. 2008 erwirtschaftete die Motor Presse Stuttgart einen Umsatz von knapp 360 Mio. Euro, davon rund 45 Prozent im Ausland. Mehrheitsgesellschafter ist mit einem Anteil von 59,9 Prozent das Medienhaus Gruner + Jahr, Europas größter Zeitschriftenverlag. 40,1 Prozent der Anteile halten die Gründer: Familie Pietsch 25,1 Prozent, Hermann Dietrich-Troeltsch 15,0 Prozent.

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    Bacon Explosion…

    BlueGerbil | 28. Juni 2009 11:16

    …ist der Name eines Rezeptes, das seit Dezember 2008 durch´s Internet geistert und Karnivoren weltweit auf den Plan ruft. Binnen kürzester Zeit hat es mittels Weblogs und Twitter verbreitet, klassische Medien wie die New York Times, CNN, Daily Telegraph, aber auch die Süddeutsche Zeitung nahmen sich des Phänomens an und so wurde die Bacon Explosion sozusagen zum Grillrezept 2.0.

    Was ist die Bacon Explosion?

    Die Bacon Explosion ist ein Grillgericht, bestehend aus einem Kilo Hackfleisch bzw. Wurstbrät, gefüllt mit gebratenem Speck, eingehüllt in einen Speckmantel und gewürzt mit einer speziellen Würzmischung und BBQ-Sauce - nix für eine Diät, aber ausprobieren kann man´s ja mal, right?

    Wer hat´s erfunden?

    Mitnichten die Schweizer, wie vieles, was Spaß macht, aber nicht unbedingt Sinn, kommt es aus den USA. Jason Day und Aaron Chronister von den BBQ Addicts wurden gefragt, ob sie nicht ein lecker Rezept “mit Speck” hätten - das Resultat war die Bacon Explosion, die im Dezember 2008 ihre Reise durch die Medien antrat.

    Hier der Link zum Original-Rezept: www.bbqaddicts.com/blog/recipes/bacon-explosion

    Hier das Ganze mal als Video:

    Und was hat das Ganze auf LISKA.DE zu suchen?

    Wer mich kennt, weiß, das ich für “sowas” nicht nur zu haben, sondern auch Feuer und Flamme bin - totes Tier vom Grill, Dinge übertreiben, Amerikansches - ja, das paßt! Björn hatte mich auf die Bacon Explosion aufmerksam gemacht - mitgegangen, mitgehangen! Also trafen wir uns gestern nachmittag zum “Making of” - ich hatte eine passende Gewürzmischung angesetzt und eine leckere BBQ-Sauce besorgt, Conny & Björn brachten das Tier mit und dann machten wir uns an die Arbeit - zuerst wurde der Speckmantel geflochten, mit Rub bestreut, mit der gewürzten Wurstmasse bestrichen, mit Rub und Sauce bestrichen, mit gebratenem Speck bestreut, eingerollt, wieder gewürzt und dann in Alufolie verpackt. Letzteres ist zwar ein echter Stilbruch, aber da wir keinen Smoker zur Verfügung hatten und auch ein leichtes Zeitproblem, wanderte das “Baby” erstmal für 2 Stunden ganz schnöde in den Backofen.

    Während ich dann an Connys Website bastelte, brutzelte das Speck-Wunder vor sich hin, dann packten wir´s ein und machten uns auf den Weg zu Connys Eltern, wo wir dem guten Stück auf dem Grill “den Rest” gaben. Noch ein paar mal mit BBQ-Sauce bestrichen, dann war´s soweit: Zu lecker Moussaka, Melonen, uvm. schnitten wir die Bacon Explosion auf - lecker war´s! Gerade noch nicht zu trocken, nicht zu viel (für 6 Personen) und wunderbar rauchig - so mag´s der Gerbil! Den Abend ließen wir dann mit ausreichend Bier und Ratzeputz ausklingen, die Heimfahrt (Conny gab wieder mal die Conny-fähre) verschlief ich selig.

    Das Experiment werden wir widerholen, ein paar Ideen zur Optimierung haben wir schon! Und nun zu den Bildern:

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

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