Der frühe Vogel…
….kann mich mal!
Das war so der erste Gedanke, als ich wach wurde. Aber dann überwog die Vorfreude auf den kommenden Tag. Nach kurzem Frühstück machten wir uns zusammen mit Miriam und Michael von Wettringen aus auf den Weg in Richtung Holland. Bzw. die Niederlande, wie meine Liebste jetzt gleich wieder einwerfen wird. Auf dem Weg zum Geocaching Multi Event 2009 erlegte Miriam ihre ersten Caches - es waren unspektakuläre Autobahn-Traditionals, aber das Interesse war geweckt!

Miriams erste Caches auf dem Weg zum GME 2009
Nachdem wir A1 mini Deventer, A1 mini Bathmen sowie A1 mini Holten / Markelo abgeklappert hatten, kamen wir in Naarden an und machten uns gleich an den Start-Cache. Dieser Multi führt durch das Gelände Tafelbergheide, südöstlich von Naarden. Parallel dazu löste ich die Aufgaben des Earthcaches Het Gooi: Tafelbergheide, so das sich die Anzahl der Länder vermehrt hat, in der wir Earthcaches gefunden haben - das ist interessant für die GSA EarthCache Masters, wo ich als nächstes Ziel den “Silver Level” habe.
Der Starter-Cache war Bedingung, um das Geocaching Multi-Event 2009 loggen zu können und war ein wunderbarer Spaziergang bei bestem Wetter durch besagte Tafelbergheide. Von eben diesem Tafelberg hatten wir auch einen schöne Übersicht über das gesamte Areal und am Final wurden wir beim Loggen von wild lebenden Rindern mit gefährlich langen Hörnern gelangweilt beobachtet. Sie waren vollkommen friedlich, aber Respekt vor den geschwungenen Hörnern hatte ich schon.

Michael & Miriam auf dem Tafelberg

Unsere zotteligen Beobachter
Ab zum Event bzw. dessen Veranstaltungsort! Dort gab´s neben Verpflegung auch weitere Cache-Unterlagen, eine Menge Travelbugs (auch in ungewöhnlichen Größen) und viele Cacher aus ganz Europa - die aus der Tschechei bekamen natürlich von Renate ein herzliches “Rybárske potreby” zugerufen, was erwartungsgemäß für Heiterkeit und Verwirrung sorgte. Der geneigte Leser möge selber ermitteln, was das heißt

Renate und der Riesen-TB
Nachdem wir uns gestärkt hatten (holländisches Schlabberbrot und eine Anstaltungspackung Energy-Drinks) gingen wir daran, den [GME2009] Hey-wie-ben-jij-cache zu lösen, der dazu “zwingt”, auf andere Cacher zuzugehen und Informationen zu besorgen - witzig gemacht! Die Final-Koordinaten führten uns dann in ca. 1 Kilometer Entfernung an einen idyllischen Kanal, wo wir nach einigen Wirrungen dann schließlich fündig wurden und auch noch den [GME2008] Cryptocache finden konnten.

Idylle am Kanal
Hier trennten sich dann leider unsere Wege, Renate und ich machten uns auf den Weg in Richtung Groningen, schließlich sollte das GPS heute noch ein wenig mehr zu tun bekommen.
Nachdem wir heute schon einen Earthcache und ein Mega-Event loggen konnten, sollten noch ein paar andere, seltene Cache-Typen her. Das nächste Ziel war .: Masterchef’s :. Komkommertijd, diese Letterbox war nach kurzem Spaziergang durch den Wald schnell gefunden. Das unweit gelegene Travel-Bug Hotel [OFZE] TB & Coin Hotel “De Eland” glänzte nicht nur durch einen witzige Versteck-Idee (Gelb!) sondern auch durch zwei sehr nette Besitzer, die sich den Spaß machen, die Cacher vom Wohnzimmer aus zu beobachten. Nach kurzer Plauderei boten Sie uns an, uns noch einen ihrer weiteren Caches zu zeigen, auch bei [OFZE] Graan hatten sie sich viel Mühe gemacht! Aber war da nicht nochwas mit seltenen Cache-Typen? Genau! In unmittelbarer Nähe liegt [OFZE] Waar ik ga, Traditional?, der wahrscheinlich kürzeste WherIGo-Cache Hollands und gleichzeitig unser erster WhereIGo-Cache überhaupt. Über die ganze WhereIGo-Thematik weiß ich noch recht wenig, da muss ich mich mal damit beschäftigen, die Möglichkeiten klingen interessant und sind ja nicht auf eine Nutzung “zu Fuß” angewiesen - da könnte man auch was Offroadiges draus machen…
So, jetzt aber zackig in Richtung Groningen, bevor´s dunkel wird. Vorbei an Millionen von Tulpen ging´s in Richtung des Confluence-Punktes N53° E006°. Vorher stoppten wir noch beim McDonalds in Heerenveen, um den Cache FECC: Feanster Earste Carpool Cache abzugrasen und das Waymark “McDonald’s Heerenveen” zu loggen. Nun aber - auf zum Confluence-Punkt! Dieser liegt mitten auf einem Feld und das bedeutete einen längeren Spaziergang über Felder und an Bewesserungskanälen entlang - kurz vor 20 Uhr hatten wir ihn dann genau lokalisiert und nutzen das letzte brauchbare Licht des Tages für einige Aufnahmen.

Renate @ N 53° E 006°
Mit einem kurzen Zwischenstopp bei De Twadde kamen wir dann gegen 22 Uhr in Groningen an. Mit dem Royal Garden fanden wir (Navi sei Dank!) einen mehr als ordentlichen Chinesen, die süß-scharfen Chilli-Garnelen werden mir noch länger in Erinnerung bleiben. Nach einem Genever ging´s dann zum Hotel, im Mercure Haren Groningen bekamen wir dann statt des gebuchten Zimmers ein großes Familienzimmer, auch recht, ich fiel in´s Bett und schlief - der Tag war lang gewesen!
Categories: Geocaching, DCP, Reisen
1 Comment »
Das letzte Wort hatte...